Einer der dringlichsten Aspekte der Umweltproblematik unserer Erde ist das Thema Müll. Dabei geht es neben brisanten Themen wie die Endlagerung von Atommüll auch um den ganz alltäglichen Müll jedes einzelnen Haushaltes. Dabei ist eine der größten die Problematik des Allzweck- Materials Plastik. Das Absurde an der Nutzung dieses Materials ist, dass es sich bei vielen Plastikarten im Grunde um einen Stoff handelt, der für die Ewigkeit gemacht ist – aber in der Hauptsache für das baldige Wegwerfen designed wird. Neben kurzlebigen Alltagsgegenständen, die man auch auf eine längere Lebensdauer hin ausgerichtet produzieren könnte, ist ein großer Teil des Müllproblems dem Wahnsinn des Verpackens zuzuschreiben.
Besser als gar nichts: einen kleinen Beitrag leisten
Was die Umwelt betrifft, sind die Meinungen im Wesentlichen geteilt. Aufklärungsarbeit wurde in den letzten Jahren eigentlich in vielen Ländern zur Genüge geleistet – was diese bewirkt hat, ist jedoch nicht überall ausreichend. Während manche sich bewusst im Alltag mit der Problematik auseinandersetzen, verfahren viele nach dem resignierenden Motto „Was kann ich als kleiner Erdenbürger allein schon gegen dieses riesige Problem ausrichten?“. Der kleine Beitrag des Einzelnen ist für viele nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein – so dass auch dieser nicht geleistet wird. Dass es in Sachen Müllvermeidung aber nicht den großen Idealismus braucht, zeigen einige Beispiele, wie man zumindest den eigenen Müll so gering wie möglich halten kann.
Plastiktüten ade! Kleine Helferchen für den Schutz der Umwelt
Gegen die Anhäufung von Haushaltsverpackung kann man meist wenig tun. Doch zum Beispiel die bewusste Handhabung des Themas Einkaufstüten ist ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz, der nicht weh tut und auch Geld spart. Zum einen ist es schon etwas besser, die Tüten zu Hause zu sammeln und immer wieder zum Einkaufen mitzunehmen, als ständig neue zu kaufen. Mittlerweile hat man aber auch vielerorts auf die Problematik reagiert und die Preise für Plastiktüten stark angehoben – so dass der verschwenderische Umgang mit Einkaufstüten dem Börserl der Konsumenten schon etwas mehr wehtut. Auch andere Lösungen werden häufig angeboten. Immer mehr innovative Mitnehm- Tüten findet man in den Läden, einfach zusammenfaltbare Stoffsäcke in kreativen Mustern und vielen Farben. Diese verbrauchen nicht viel Platz in der Tasche und können so leicht immer und überallhin mitgenommen werden.
So banal dieses Beispiel klingen mag, so treffend ist es, um zu veranschaulichen, dass es auch die kleinen Dinge sind, auf die es beim Thema Umweltschutz ankommt. Wie bei so vielen Themen, geht es beim Schutz der Umwelt auch darum ein Bewusstsein zu schaffen, für die vielen kleinen Verschwendungen im Alltag. Verschwenderisch leben ist in unserer Konsumgesellschaft in vielen Aspekten schon so tief verankert, dass es schwierig ist, diese vielen kleinen Selbstverständlichkeiten als Umwelt schädigende Faktoren zu entlarven.